So beeinflusst die Ernährung unsere Stimmung und unser Workout

Welchen Einfluss hat Ernährung auf unsere Stimmung und unser Workout? Hier erfahren Sie Wissenswertes zu diesem Thema!

Wie Hippokrates einst sagte: "Eure Nahrung soll eure Medizin, und eure Medizin eure Nahrung sein."

Der Vater der modernen Medizin hatte Recht: Unsere Ernährung hat grossen Einfluss auf unser Gemüt. Seitdem haben wir im Bereich der Forschung nachgelegt und herausgefunden, welche Lebensmittel sich auf unseren chemischen, psychologischen und physiologischen Zustand auswirken.

Ob es sich dabei um den starken Kaffee am Morgen, oder den Lachs am Abend handelt - jeder Bissen interagiert mit stimmungsverändernden Chemikalien im Körper. Die richtige Ernährung kann die Leistung erhöhen und ein Hochgefühl hervorrufen, ungesunde Lebensmittel, auf der anderen Seite, können das Gegenteil bewirken. Erfahren Sie hier, welche Rolle die folgenden Lebensmittelgruppen für Ihren Körper spielen. Fangen Sie an, die positiven Auswirkungen auf Ihre Stimmung zu spüren.


Kohlenhydrate

Kohlenhydrate werden oft als die "Bösen" abgestempelt, dabei sollten Sie diese ganz und gar nicht aus Ihrer Ernährung streichen. Essen Sie stattdessen "gute" Kohlenhydrate, wie Vollkornprodukte, Gemüse und Hülsenfrüchte. Wenn Sie Kohlenhydrate zu sich nehmen, dann wird das Niveau des stimmungsregulierenden Neurotransmitters Serotonin erhöht und zwar dank der Ausschüttung der Aminosäure Tryptophan.

Das könnte auch erklären, warum man sich bei einer kohlenhydratarmen Diät müder und schlaffer fühlt und keine Motivation für ein Workout hat. Wenn Sie mehr Energie für Ihr Training brauchen, dann bauen Sie Lebensmittel wie Süsskartoffel, Bohnen und Quinoa in Ihre Ernährung ein. Glukose wird nach dem Verzehr dieser Nahrungsmittel langsamer freigesetzt und Sie haben somit einen langanhaltenden Energielevel.


Zucker

Jeder kennt diese kurze Energiespritze, wenn man in etwas Süsses, wie z.B.: einen zuckergeladenen Donut beisst. Man sollte sich aber dessen bewusst sein, dass die Energie kurz darauf erheblich sinkt bzw. fällt. Genau dieser Energieschub macht uns so süchtig nach Zucker, da dabei das Glückshormon Dopamin im Gehirn freigesetzt wird. Eine kleine Stimulierung durch Zucker hie und da ist harmlos, wenn wir uns aber zu oft damit belohnen, dann führt das zu extremem Heisshunger auf etwas Süsses.

Wenn dieser Zuckerabsturz eintritt und z.B.: der Blutzuckerspiegel wieder seine normalen Werte erreicht, dann fühlt man sich oft irritiert, ängstlich und manchmal auch depressiv. Sie wollen immer noch zur Keksdose greifen? Sorgen Sie einfach dafür, dass Sie regelmässig ein Workout ausführen, denn das senkt die Blutzuckerwerte.


Protein

Fisch, Eier, Geflügel, rotes Fleisch, Nüsse und Samen haben genau eines gemeinsam- sie bestehen aus Aminosäureketten, das sind die Bausteine des Proteins und die Vorgänger von Neurotransmittern. Wenn wir Eiweiss zu uns nehmen, dann helfen wir dem Körper den Blutzucker zu kontrollieren und senken die Auswirkungen von Angststörungen oder Depressionen, die durch hohen Blutzucker verursacht wurden.

Zur gleichen Zeit setzt der Verzehr von Proteinen das Glückshormon Serotonin frei und verbessert damit unseren Schlaf und unsere Stimmung und verhindert, dass wir zu viel essen. Eiweiss erhöht dank der Aminosäure Tyrosin unsere Aufmerksamkeit und Konzentration und ist ausserdem extrem vorteilhaft für unser Workout, da es unserem Körper mehr Energie gibt, ihn entgiftet und stimmungsregulierende Hormone produziert.


Fette und Öle

Der Großteil unseres Gehirns besteht aus Fett. Die Superstars der Fette sind Omega-3 und Omega-6, welche man in Nüssen, Avocado und fettigen Fischen findet. Wenn wir die richtigen Arten von Fetten zu uns nehmen, dann hat das positive Auswirkungen auf unser Gemüt und steigert unsere Gehirnleistung.

Das passiert dank des Omega-3, welches entzündungsfördernde Chemikalien blockiert, unser Gehirn vor stimmungszerstörenden Giftstoffen schützt und gegen stimmungserhellende Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin austauscht. Um die Workout-Leistung zu verbessern, sollten wir mehrmals pro Woche gute Fette in unsere Ernährung aufnehmen und mit gesunden, gesättigten Fetten wie Kokosfett und Avocado-Öl kochen.

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